Maria Magdalena: Sanftheit


Sanftheit

 

Geliebte Geschwister.

 

Ich, eure Schwester Maria Magdalena, freue mich, mit euch in Kontakt zu treten. Ich freue mich, denn ich bin gern verbunden. Ich bin gern bereit. Ich bin gern da. Ich kann nachvollziehen. Ich kann lösen. Ich kann euch zur Seite stehen. Und ich möchte euch zur Seite stehen. Denn ihr lieben Geschwister habt manchmal das Bedürfnis, dass euch jemand zur Seite steht. Ihr dürft euch das erlauben, dass da jemand ist, der euch begleitet, der euch an die Hand nimmt, wie ein kleines Kind an die Hand genommen werden möchte. Diese Momente darf es im Leben geben. Momente, wo man glaubt, nicht weiter zu wissen. Wo etwas ein wenig hakt und stockt. Oder Situationen mit längerer Vergangenheit, die sich so schwer lösen und klären lassen.

 

Erlaube dir, Unterstützung anzunehmen. Ich reiche dir meine Hand. Und du darfst gern dich klein fühlen, wie du einst als Kind dich hin und wieder klein und hilflos gefühlt hast. Dieses Sich-Klein-Fühlen, diese Hilflosigkeit und dieses Nicht-Weiter-Wissen kommt dir jetzt als erwachsene Frau, als erwachsener Mann sozusagen in die Quere. Tatsächlich quert es deinen Weg, um dir aufzuzeigen, dass da etwas ist, was angesehen werden möchte, was integriert werden möchte.

 

Erlaube dir, zu sein wie ein Kind, das noch einmal an die Hand genommen wird. Denn du weißt, du bist jetzt erwachsen. Und du weißt, dass du selbst Entscheidungen treffen kannst. Doch das Kind wusste das nicht.

 

Ihr Lieben, ich lade euch ein, Sanftheit walten zu lassen. Geht sanft mit euch um.

 

Natürlich: Man möchte beseitigen Dinge, die einen stören, die den Weg queren. Und die vermeintlich nicht weiter führen. Mit Sanftheit wirst du diesem Durchqueren am besten begegnen. Insbesondere, wenn du bislang einen anderen Weg gewählt hast als den der Sanftheit, lade ich dich herzlich ein, jetzt diesen anderen Weg zu wählen.

 

Und immer dann, wenn du heraus fällst aus diesem Zu-Dir-Sanft-Sein, rufe mich. Denn ich bin die Sanftheit. Und wirst, wenn du mich rufst, es sofort spüren können. Es wird dich beruhigen, so wie ein kleines Kind von seiner liebenden Mutter beruhigt werden möchte. Gönne dir in nächster Zeit das Beruhigt-Werden von mir. Und das Sanft-Sein zu dir selbst. Schenke dir selbst die Sanftheit und die Aufmerksamkeit, die du für dich selbst brauchst. Es ist völlig in Ordnung, dir so viel Aufmerksamkeit zu geben, wie du brauchst. Und wenn du viel Aufmerksamkeit für dich brauchst, dann gibst du dir viel Aufmerksamkeit. Dann bist du ganz für dich da. Und alles, was da ist um dich herum an Sorgen, Nöten, an Chaos, das darfst du dir erlauben, beiseite zu stellen. Vertrau dir und deiner Inneren Stimme, wenn dieser Moment da ist. Und dann nimm dir die Freiheit und schenke dir die Aufmerksamkeit, die du brauchst.

 

Ihr Lieben, ihr geht euren Weg, so wie ihr ihn für gut und richtig haltet. Und ich kann eine Art Wegbegleiterin sein. Und diese Wegbegleiterin darf gern ein Stück des Weges dabei sein. Ein Stück, von dem du selbst entscheidest, wie lang es sein soll.